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News
Eurobike 2010

wegen Eurobike 2010 außer Haus

Schon wieder ein Jahr rum. Gerade läuft die wichtigste europäische Bike-Messe, die Eurobike am Bodensee und mit dieser endet das alte bzw.. beginnt das neue Jahr im Produktzyklus. Quasi ein gefühltes Silvester für die Fahrradbranche. Also...Stüsschen und Prost!
Zum Glück befreien sich immer mehr Firmen von dem Zwang Neues zu bringen, nur weil Messe ist. Trotzdem gibt es viel Feines was besser und schöner ist, mehr Spaß am Radfahren macht, Leistung optimiert oder einfach ein klasse Ästhetik hat.
Da ich mich gerne begeistern lasse bin ich Freitag den 3.Sep. auch auf der Messe und werde nicht im Shop erreichbar sein. Ab Montag kann ich meine Neuigkeiten gerne weitergeben. Bis dahin empfehle ich unbedingt die Berichte der einschlägigen Online-Magazine die täglich mit News versorgen. Da wäre Bikerumor und CyclingNews als englischsprachige Seiten und mtb-news als bekanntes deutsches Forum.  Nicht zu vergessen das Video des Bike-Magazins in dem der dicke Peter Enduro Bikes vorstellt

 

MTB auf Sport1

Trans-Schwarzwald im TV

Mountainbiken im TV.
Am Mittwoch 25.August zeigt Sport 1, früher DSF, um 17:30 Uhr eine Zusammenfassung der „Vaude MTB Trans Schwarzwald“.
Schön, dass man sich dort dem MTB-Sport annimmt und nicht ausschließlich sündiges Fleisch zeigt :-)
Eine Wiederholung dann noch Samstag 10:15Uhr.  

 

2. Saisonhälfte

Herbst-Klassiker

Der Sommer ist bereits fortgeschritten und ich beginne mit der zweiten Hälfte der Renn-Saison. Für viele die dem Rennsport nicht als Beruf nachgehen ist es sinnvoll nach den Frühlingsrennen von April bis Juni  eine Pause einzulegen. Als Amateur ist es nicht einfach die Grundlage für eine komplette Saison von März bis Oktober aufzubauen, außerdem muss neue Motivation geschöpft und die Familie gepflegt werden . Bei den kleinen MountainBike Serien ist meist automatisch eine Sommerpause eingebaut, denn auch die Vereine mit ihren freiwilligen Helfern machen Urlaub.
Ab Sonntag geht es also weiter im Programm, das da noch wäre:

  • 29. August Hessen-Cuo Bad Endbach, /cancelt/
  • 5. September Hessen-Cup Gießen
  • 11. September Rheinland-Cup Daun
  • 12. September Landesmeisterschaft Hessen Haiger
  • 19. september Bundesliga Saalhausen
  • 25. September Rheinland-Cup Herdorf
  • 3.Oktober Finale Hessen-Cup Bad Nauheim
  • 9. Oktober Finale Rheinland-Cup Büchel
  • nahtlos in die Cross-Saison

Zum Glück bin ich so frei nicht alles fahren zu müssen, aber schauen wir was die Form, die Motivation und das Wetter zulassen. Auch habe ich mir vorgenommen, von jedem Rennen zu berichten, was die Beine und das Material hergaben. Das kann gerne kommentiert werden.

Pedaliero Lady Special

die neue Pedaliero

Ich habe das neue Pedaliero Magazin für euch bereit liegen. In der aktuellen Version zeigen die Ladys was sie können. Einige Bericht zum Thema - von Fotostory bis emotionalen Biketest. Wie immer sieht sich das Pedaliero-Mag als Lifestyle-Magazin und nicht als Stiftung Warentest. Das kostenlose Magazin könnt Ihr euch im Shop abholen oder gebt bescheid und ich lege es der Bestellung bei. M;ehr zu den aktuellen Themen hier

 

Versand nur 1,95€

Versandkosten nur 1,95 €

Gerade kleine Ersatzteile werden häufig benötigt, aber die Kosten im Paket sind einfach zu hoch. Bis ich den neuen Shop starten kann, biete ich pauschale Versandkosten von 1,95 € an. Dann kann man passend bestellen.

 

Downhill Rittershausen

DM Downhill Rittershausen 2010

Wichtig: Freitag 9. und Samstag 10. Juli habe ich eben wegen dieser Veranstaltung geschlossen

„Rittersausen in Rittershausen“ ist der Titel des Downhill Rennens im hessischen Rittershausen bei Dillenburg, hier bei mir ums Eck. Der Slogan von Nativ-Rittershausenen gesprochen klingt noch viel besser, weil man in den engen Tälern des Dietzhölztales das „R“ in etwa so rollt wie ein alternder Straßenfahrer aus Texas mit Vornamen Lance. Das allein ist zwar schon ein Reise wert, aber das richtige Theater findet in den steilen Hängen statt.
Das Rennen des German IXS-Cups ist in diesem Jahr die Deutsche Meisterschaft der Abfahrer und sämtliche Prominenz wird alles riskieren und mächtig was zeigen. Mein eigener Start ist hier schon ein paar Jahre her ,diesmal bin ich rein organisatorisch tätig und versuche die Streckenposten bei Laune zu halten.
Auch hier noch mal Werbung: wer einen reinen MTB Radverein sucht, ist bei uns genau richtig. BikeSport Rittershausen e.V. (sprecht mich einfach darauf an).
Zum Wochenend-Plan:

Zeitplan Downhill Rittershausen 2010

Fr. 09.07.10
Freies Training 14.00 - 18.00 Uhr
Bikerpaty ab ca.20.00 Uhr

Sa. 10.07.10
Pflichttraining alle Klassen  08.00 - 11.30 Uhr
Pflichttraining Lizenz Klassen 08.00 - 13.00 Uhr
Fahrerbesprechung (optional) 13.15 - 13.30 Uhr
Seeding Run ab 13:30 Uhr ( zählt zur Hessenmeisterschaft )

So. 11.07.10
Freies Training alle Klassen 08.00 - 10.00 Uhr
Freies Training Lizenz Klassen 08.00 - 11.00 Uhr
Streckensperrung 11.00 - 11.30 Uhr
Rennen ab 11.30 Uhr ( bis ca.15:30 Uhr )

Heute früh morgens bin ich mal mit dem CrossCountry Rad die Strecke runter, was ich absolut nicht empfehlen kann. Selbst die Chicken-Way Umfahrungen der großen Sprünge sind für meine 300g Felgen zu arg. Mächtige Drops, krass steile Hänge, wer zum zuschauen kommt sollte keine FlipFlops anziehen, auch wenn das Wetter danach aussieht. Die Action ist im Wald im Übrigen mit voller Beschallung auf kompletter Länge. Bis dann!

weitere Infos: Downhill-Rittershausen.de

MTB HessenCup

Sieg beim HessenCup

Ein undankbarer Tag für Siege in Randsportarten. Während der Fußballer WM ein Rennen zu fahren ist Wettkampfsport ohne Zuschauer. Dabei haben die Veranstalter des MTB-HessenCups im hessischen Gedern (Vogelsbergkreis) alles richtig gemacht. Auch hier wieder ein sehr technischer Rennkurs der selbst den Lizenz-Fahrern alles abverlangte, die Fun-Klassen vielleicht etwas überforderte.  Beim Abfahren der Strecke war ich nicht sicher ob ich auf dem MickyMaus-Geschicklichkeits-Kurs der Nachwuchsklassen gelandet war. Eine trocken harte Strecke am Rand eines Steinbruchs, immer scharf ums Eck, durch tiefe Erdlöcher und mit zwei großen Absätzen, die wieder ChickenWay Umfahrungen nötig machten, um niemanden in Gefahr zu bringen. Zwischendurch über abgemähte Wiesen auf denen die Sonnen nur so brannte.  Der Start erfolgte mit den Lizenz Senioren und Junioren Klassen zusammen, die aber 2 Runden weniger fahren mussten. Ich wollte es in der Startloop über die Felder nicht übertreiben, trotzdem es wichtig gewesen wäre als erster in die Technik-Passagen zu gehen, denn Überholen war dort kaum möglich. Da mir in der Hitze aber immer so schummerig wird (ich trainiere halt nur morgens oder abends) und sieben Runden lang Zeit ist , ließ ich die Heißsporne erstmal vor. Die Strecke war nun mal sehr defektanfällig und einfach drüber-mockern mit Vollgas war nicht von Vorteil, schon in der ersten Runde lichtet sich das Feld.
Die Woche vor dem Rennen bin ich mit dem Liteville 301 Fully gefahren, auf dem neuen Kurs setzte ich auf das sich bewährende TwentyNiner Bike. Naja, auf einem 26Zoll Hardtail wollte ich dieses Rennen gar nicht fahren, mit dem Fully wäre es auf den schnellen buckeligen Wiesenstücken vielleicht besser gewesen, das TwentyNiner lag so dazwischen. Die großen Laufräder rollen auch hier leichter durch kleine Löcher und geben Sicherheit im losen Geröll.
Im Auto wäre Platz gewesen für ein zweites Rad, da der Start zeitgleich mit dem WM Spiel Deutschland-England fiel, war es schwierig gutes Service-Personal zu bekommen. Das erste Mal dass ich mir meine Trinkflaschen an einen Zaun hängen musste und zum Selbstversorger wurde. Das klappte auch eher sup-optimal: einmal zog ich den ganzen Korb hinter mir her, das andere mal musste ich mit verlorene Flasche sogar anhalten.
Die übersichtliche Konkurrenz hatte heute andere Probleme, kämpfe mit Defekten und Stürzen gegen sich selbst und verlor. Der Sprecher wies mich darauf hin, dass ich an zweiter Stelle liege und Meter dahinter sah ich den bis dato führenden Piere Happel schon per pedes unterwegs. Seine Service-Leute kamen mir  wenig später schon mit Ersatzlaufrädern entgegen, so dass ich damit rechnete dass er mich in den verbleibenden zwei Runden wieder einkassiert. Die jungen U23 Fahrer sind dann entweder so heiß dass sie einen dann mit Überschall einholen oder eher einknicken. Da Pierre einfach nicht ran kam, wollte ich die Chance einfach mal nutzen.
Mit dem zweiten Tor der Deutschen Fußballer gegen England kam ich ins Ziel und nahm den Applaus mal so hin, die spärlichen Zuschauer waren eh Richtung Videoleinwand gewandt. Trotzdem noch mal schön oben auf dem Treppchen zu stehen. Es gab sogar Autokorsos in Gedern, Nidda und anderen Großstädten – schön wenn man sich so freuen kann. Mein halb-philosophisches Fazit: auch Abstaubertore muss man erstmal rein machen! Sieg ist Sieg.
Ergebnisse zu Gedern

 

 

RLC Bergisch-Gladbach

RLC:Flitzer im Park

Schön das die CrossCountry Rennen nicht immer gleich sind. Beim 2.Lauf des Rheinland-Cups im Stadtwald von Bergisch-Gladbach flitzen wir nur so durch den Hochwald.
Die Strecke war in diesem Jahr wieder verändert, aber Höhenmeter werden wohl nie möglich sein. Da sich alles in einem Stadtwald abspielt sind die Wege autobahn-breit und seniorengerecht fein geschottert, zwischendurch geht es über Reitpfade und Slalom-Single-Trails. Die Wahl der Waffen fiel also klar aufs Niner Air9 Bike, also TwentyNiner.
Aber trampeln musste ich trotzdem…
Der Start wieder 30min verzögert, aber im Gegensatz zum letzten Rennen in Herbon, war es diesmal eher kalt und ich zitterte mich im Lycra-Leibchen zum Start. Durch viele Lücken im Starterfeld stand ich gleich in der ersten Startreihe, wollte schnell starten, verhaspelte mich aber mit dem Pedal, so dass ich erst Positionen gut machen musste. Wichtig auf diesem Kurs: in einer Gruppe geht es schneller, man kann sich in der Führungsarbeit abwechseln und profitiert vom Windschatten.  Schon in der ersten Runde musste ich erkennen, dass die drei vor mir (Odrosek/Pott/Hirsch) nicht meine Liga waren, also rollten wir in einer zweiten Gruppe  schon nach 2 Runden eine Minute hinterher. In der dritten Runde kamen die eine Minute nach uns (Herren) gestarteten U23 Fahrer an uns ran und ich gab am Berg mehr Gas, damit ich bergab und auf den Geraden vom Windschatten profitieren kann. Zumindest so die Theorie. Ich muss voller Respekt zugeben, dass die zwei Jungs extrem schnelle und technisch gute Abfahrer sind. Ich konnte nicht mal so schnell schauen wie die durch die einzig technische Abfahrt durchschossen. Verdammte Axt, ich werde doch alt! Unten hatte ich schon 50m Rückstand und musste allein weiter. Wo es nur ging habe ich mich in Zeitfahrpostion klein gemacht um vor den Gruppen hinter mir zu bleiben. Am Ende der Raserei war ich Vierter, was mich in Hinblick auf meinen übersichtlichen Trainingsaufwand zufrieden stellt. Das Ergebnis bringt mich sogar auf Platz 3 der Gesamtwertung des Rheinland Cups. Leider werde ich die Position gleich wieder verlieren, weil am 12.Juli (3.Lauf in Pracht) die Deutsche Meisterschaft Downhill von meinem Verein (BikeSport Rittershausen) ausgetragen wird und jede Hand gebraucht wird. Die Ergebnisse hier bei Time and Voice
Genesungsgrüße hiermit auch an Gerrit Rosenkranz, den Sieger vom ersten Lauf in Betzdorf, der sich schon vor diesem Rennen den Arm gebrochen hat. Alles Gute und wir sehen uns hoffentlich im Herbst wieder im Rennen

 

Felt AR3 mit Sram Red Gruppe

Felt AR3 Rennrad eingetroffen

Schon im letzten Jahr haben mich die aerodynamischen Felt Renner aus dem Garmin/Slipstream Team begeistert. Die Nachfrage nach den AR-Bikes, den aerodynamisch bevorteilten Carbon Rahmen, ist jedoch enorm und die Lieferfähigkeit begrenzt. Ich habe nun noch ein 54er Felt AR3 mit Sram Red Ausstattung rein bekommen.
Ich will ja keinen Streß verbreiten, aber wer sich ein Bike zulegen möchte, der sollte das jetzt tun, den täglich bekomme ich von meinem Lieferanten die Mitteilungen das die Preise deutlich erhöht werden müssen. 10-20% sind bis Herbst überall Pflicht.

 

29" Vergleich in MountainBike 7/2010

TwentyNiner Vergleich MountanBike 7/2010

Lesenswerter Artikel: Viele Fahrer sind skeptisch und eine Menge Vorurteile gibt es zu ordnen. Sind 29Zoll Bikes nun wirklich besser oder anders oder für wen sinnvoll? Die aktuelle Ausgabe der MountainBike (Ausgabe 07/2010) hat sich dem Thema skeptisch genähert und gibt unabhängig zu meiner eigenen Begeisterung eine Orientierung.
Trotzdem gibt es dort auch ein schön grünes Fahrfoto von meinem Niner Air9 Bike mit mir als Fahrer (siehe Seite 59 oben). Übrigens: Foto Made bei Manfred Stromberg.



MTB Hessen-Cup

2.Lauf Hessen-Cup auf Niner

Man kann nie genug Bikes haben, dass habe ich am Sonntag beim 2.Lauf zum Hessen Cup wieder gemerkt. Das Rennen in Herborn ist neu im Rennkalender, hat eine 2,4 km Strecke mit gleich 160 Höhenmetern und einen sehr schönen Downhill. Eine sehr spaßige Abfahrt, die sogar eine recht anspruchsvolle Ecke in einem Steilstück um den Felsen hat. Wer nicht die Linie trifft würde 10m abstürzen, zum Glück gesichert durch Fangnetze.  Wer trotzdem bocked, der kann den Chickenway nutzen, also eine vereinfachten Umweg, der etwas länger ist um Chancengleichheit zu gewährleisten.
Sicher eine gute Sache, den weniger geübte aus den Fun Klassen oder Nachwuchsfahrer sollten sich an sowas rantasten. Trotzdem, mit der richtigen Fahrtechnik und vorher mal antesten ist die Stelle machbar.

Durch das Steilstück kam ich beim Abfahren der Strecke (also Freies Training) gut durch, nur als es auf den Weg ging war ich mit meinem Liteville übermotiviert, wollte einen Anlieger nutzen, mir kollabierte aber das Vorderrad. Das Rad gefaltet wie eine Chipslette stand ich nun 15min vor offizielle Start auf der anderen Seite der Rennstrecke. Also Rad tragen und hektisch per pedes zurück. Die Pearl Izumi Octane MTB Schuhe sind prima fürs Radfahren, aber durch die steife Carbonsohle untauglich für eine Joggingrunde. Am Auto angekommen hatte ich dann auch schon Blasen gelaufen, supi.
Ich habe übrigens immer nur ein Bike dabei, nur diesmal dachte ich ich nehme auch das Niner mit, falls ich Zeit zum Gegentesten der System habe. Das hat sich ausgezahlt, den ich konnte gleich auf nächste Rad springen und weiter geht’s. Gerade noch zum Start gepasst, erfahre ich,dass wir fast 1:30 Studen Verzug haben (!). Wie kann sowas passieren? Die Vorstartspannung und die Lust waren eigentlich weg, wenn 1:30 in der prallen Sonne ziehen mir ziemlich den Saft. Wie auch immer, bei der Startaufstellung zwar nochmal um meine gute erkämpfte Startposition aus dem 1. Rennen in Naumburg gebracht (es wird nach diesen Ergebnissen aufgestellt) ging es aus der hinteren Startreihe los. Nochmal zu dem Vorurteil, dass TwntyNiner Bikes schlecht zu Beschleunigen sind: auf den ersten 2Metern vielleicht, ab dem Fünften war ich schon an den Fahren vor mir vorbei und kam mit dem Schalten kaum nach. Ist allerdings auch eine Eigenart: ich hör den Startschuß und wache erst 30sec später wieder auf. In der Zwischenzeit fahr ich voll auf Lücke und habe auch immer Antritte weit über den 1000Watt.  Die ersten zwei Runden liefen auch noch ganz gut, musste mich nach dem schnellen Start zurückhalten und Laktat oxidieren. Peter (von der Bike Zeitschrift) war übrigens auch mit dabei und der ist immer ein lohnendes Ziel im Rennen. Vor der Abfahrt war Peter gerade vorbei um sein Liteville voll auszufahren, stand aber doch wieder nach dem Downhill weil er seinen Sattel zerbröselt hatte. Schade dafür…mir wurde eh zu warm in den ersten schwül-warmen Tagen und musste die Ambitionen zurückschrauben. Da es um Punkte in der Gesamtwertung ging, bin ich einfach durchgerollt, was zum 7.Platz reichte und mich in der Gesamtwertung, durch viele Ausfälle vor mir, auf Platz 4 brachte.
Vorausgesetzt man stellt korrekt auf, stehe ich beim nächsten Start also recht weit vorne.

Die Sieger in diesem Rennen, also Herren Lizenz, waren übrigens hier auch wieder die eigentlich Senioren-Fahrer (bin ich mit Jahrgang 75 auch). Joachim Oechsner ist der Deutsche Meister der Senioren in 2008 und Max Friedrich der Meister der Senoren I aus 2009. Die alten Herren laufen also ganz gut und zeigen wo es lang geht

Nochmal zum Einsatz des Niner Air9 Bikes im Rennen und gegen alle Vorurteile: Das Niner läßt zwar keinen Katapultstart zu, aber läuft schon nach wenigen Metern an den kleinen Kollegen vorbei. Auf dem technischen und anspuchsvollen Kurs kann ich klar sagen, dass ich mit dem Niner besser klar kam als mit dem Liteville Fully. Das ich das mal sage! Aber es geht mit den großen Laufrädern schneller und sicherer um Kurvel, steiler Stufen geht es sanfter runter, kleine Unebenheiten besser drüber und an der steifen Auffahrt hatte ich nicht nur guten Grip sondern saß auch besser im Rad. Das Renn-Ergebniss zeitgt das zwar nicht, aber wenn jemand meine Einschätzung hören möchte: Hardtails werden in Form von TwentyNiner Bikes einen neuen Trend setzten. Eine Probfahrt sollte alle Skeptiker überzeugen